02.12.17: WOLF MAAHN

Spielfreude seit mehr als 30 Jahren

Mit Wolf Maahn war einer der Top-Livemusiker bei Kulturlant zu Gast

Seit weit mehr als drei Jahrzehnten gehört der gebürtige Münchener Wolf Maahn zur angesagten Szene deutscher Sänger und Songwriter. In diesem Jahr hat Maahn nach 20 Jahren erstmals wieder ein Live-Album mit Mitschnitten aus seiner letzten Tournee zum Album „Sensible Daten“ veröffentlicht. Die Tour zum neuen Live-Album „Live & Seele“ führte den 62-jährigen durch ganz Deutschland und am vergangenen Samstag auch auf die Kulturlant-Bühne in Lantershofen. Mit seiner Band präsentierte der Wahl-Kölner dort einen musikalischen Querschnitt durch sein Schaffen. Gut zwei Stunden lang begeisterte Wolf Maahn die knapp 200 Gäste im Winzerverein mit fast zwei Dutzend seiner Lieder. Seine Spielfreude hat er in den Jahrzehnten seines Schaffens nicht eingebüßt, auch wenn vieles nach Automatismen aussah. Sobald er aber die Gitarre griff und ans Mikrofon trat, blühte Maahn auf. Und mit ihm seine Band, Profimusiker durch und durch.

Maahn, der in Sachen Popularität in den 1980er und 90er Jahren einen ähnlichen Stellenwert genoss, wie ein Klaus Lage oder ein Marius Müller-Westernhagen, untermauerte bei der Präsentation seines neuen Albums, dass er sich und seinem Stil immer treu geblieben ist. Große Ansagen zwischen den einzelnen Stücken blieben Mangelware, der Sänger, der auch als Produzent große Erfolge feierte, drückte sich lieber in seinen Songs aus. Wenn er was sagte, sprach er gerne über seine Songs als „Heimatlieder.“ Vom letzten Studioalbum hatte er gleich fünf Stücke im Gepäck, wobei er bei der Ankündigung des „Konkurrenztanz“ richtig redselig wurde und dabei seinem Protest gegen die Arm-Reich-Schere das sarkastische Motto „Eine Milliarde sollte reichen“ verlieh. Aber Maahn griff musikalisch auch ganz tief in seinen Wurzeln, zu den insgesamt fünf Zugabestücken zählte mit der „Sucht der Träumer“ ein Werk aus dem Jahr 1984. Nicht fehlen durfte dazu „Fieber“, eines der wenigen Stücke, die es als Singleauskopplung in die Charts schaffte. Dort platzierte der Sänger bislang 28 seiner Alben, Live & Seele erzielte dabei eine der besten Platzierungen.

Veranstaltungsankündigung

Zwar hat Wolf Maahn in der Vergangenheit immer wieder Livemitschnitte veröffentlicht, zum Beispiel »Direkt ins Blut – (Un)Plugged« I und II (1993 / 2007), oder auch sein Solo-live-Best-of »Lieder vom Rand der Galaxis« (2012). Ein »normales« Live-Band-Album ließ aber seit der legendären 3er Vinylbox »Rosen im Asphalt« (1986) auf sich warten. 2017 ist es nun so weit: »Live & Seele« heißt das neue Konzertalbum von Wolf Maahn, zu dem es gleich auch einen Konzertfilm gibt. Na endlich! Ab Frühjahr dann kommt “eine der größten deutschen Live Legenden“ (wdr.de) mit seiner erstklassigen Band auch auf bundesweite Tour.

Bei über 1200 Konzerten, 18 Tourneen und etlichen Festivals u.a. mit Bob Marley und Bob Dylan konnte der gebürtige Berliner und Linkshänder Millionen Konzertbesucher begeistern. Bis heute landen seine Alben regelmäßig in den Verkaufscharts. Nach wie vor zeigt Maahn auch gesellschaftliches Engagement. So letzten Sommer, wo er mit Die Ärzte und anderen prominenten Kollegen bei Aktivisten im von Neonazis besiedelten Jamel auftrat. Auch die Lyrics von älteren Songs, wie “Irgendwo in Deutschland“ oder “Freie Welt“ wirken dabei eher so als hätte er sie gerade erst geschrieben. Sie “vermitteln nach wie vor jene Aufbruchsstimmung, die die 80er ein klein wenig erträglicher machten und die heute, wo so viele ihr kleines Leben einmauern möchten, wieder so nötig ist.“ (Dresdner Neueste Nachrichten)

Pressestimmen

  • die “maahnischen” magischen Momente… Rolling Stone
  • Wolf Maahn spielte sein Publikum »glückstrunken«! Hamburger Morgenpost
  • Großes akustisches Kino! Badische Zeitung
  • Energie und Hingabe, das Publikum hängt an seinen Lippen. Westfälische Nachrichten
  • Maahn zeigt sich in Bestform. FAZ
  • Und man möchte Maahn nicht erst am Ende umarmen… Kieler Nachrichten
  • Lieder über die Liebe und das Leben, vorgetragen mit Herz. Süddeutsche Zeitung
  • Deutschrock, der manchem Nachahmer sein heute dargebotenes Panschbier vor der Fresse weghaut. laut.de
  • … am Ende tobt der Saal. Stuttgarter Nachrichten
  • … inspirierte Songs auf der Höhe der Zeit. Weser Kurier
  • … geliebt als Live-Act, der mit Charisma und Engagement verzaubert. Focus

Link: www.wolfmaahn.de